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Die Friedlandgedächtnisstätte im Kanon der Heimkehrermahnmale

Vortrag mit Tilman Walther

Wann: 4. Juni, 18:30 Uhr
Wo: Seminarraum, Neubau
(Bahnhofstr. 15)

„Wenn ich mir Betonklötze ansehen will, dann kann ich mir die gesprengten Westwallbunker ansehen, das erfüllt den gleichen Zweck […].“ schrieb ein Mitglied des Verbandes der Heimkehrer (VdH) im März 1966 an den VdH-Landesverband Baden-Württemberg. Hintergrund der Beschwerde war die Entscheidung, den drittplatzierten Wettbewerbsentwurf von Hans Wachter als Friedland-Gedächtnisstätte umzusetzen.

Knapp 60 Jahre nach dem Bau des Mahnmals blickt der Tilman Walther am 4. Juni um 18:30 Uhr in einem Vortrag auf die widerstreitenden Gestaltungsströmungen der Heimkehrer und ihrer Denkmäler.

Tilman Walther lebt und arbeitet in Hamburg und ist als Künstler, Autor und Kurator tätig. Er schreibt und spricht zu Partizipation und Inklusion in musealer Kulturproduktion und zu Geschichts- und Opfernarrationen der frühen BRD, hier vor allem anhand der Denk- und Mahnmalproduktion des Verbandes der Heimkehrer.

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