Mehrere Fälle von Keuchhusten
Mehrere Fälle von Keuchhusten: Impfschutz überprüfen
Keuchhusten ist eine hochansteckende Infektionskrankheit, die derzeit in einer Schule der Samtgemeinde Harsefeld vermehrt auftritt. Daher appelliert das Amt Gesundheit des Landkreises Stade, den Impfschutz der Kinder und auch den eigenen zu überprüfen. Ein vollständiger Impfschutz ist der effektivste Weg, um eine weitere Ausbreitung zu stoppen und schwere Krankheitsverläufe zu verhindern.
Keuchhusten (Pertussis) wird durch Bakterien ausgelöst und ist eine ernstzunehmende Atemwegserkrankung, so Dr. Ilka Hedicke, Leiterin des Amtes Gesundheit: „Die beste Präventionsmaßnahme ist ein vollständiger Impfschutz.“ Wer sichergehen möchte, kann seinen Impfstatus durch eine Kinder- oder Hausarztpraxis überprüfen lassen.
Symptome frühzeitig erkennen und richtig handeln
Wichtig ist zudem, Symptome frühzeitig zu erkennen und dementsprechend zu handeln. Ein wesentliches Warnsignal ist anhaltender Husten, der sich schnell zu krampfartigen Hustenanfällen steigern kann, welche häufig von einem keuchenden Einatmen oder sogar Erbrechen begleitet werden. Wer solche Hustensymptome aufweist, gilt als krankheitsverdächtig. In diesem Fall ist umgehend die Kinder- oder Hausarztpraxis aufzusuchen. Wenn man zuvor Kontakt zu einer an Keuchhusten erkrankten Person gehabt hat, sollte man das der Praxis unbedingt mitteilen.
Die häufigste Komplikation infolge eines Keuchhustens ist eine Lungenentzündung. Insbesondere Säuglinge und ältere Menschen sind von schweren Verläufen betroffen. Für Neugeborene kann eine Erkrankung sogar lebensbedrohlich sein. Bei etwa zwei Drittel von ihnen ist ein Krankenhausaufenthalt notwendig.
Hier gibt es weitere Informationen
Weitere Informationen zum Krankheitsbild sowie zu Impfempfehlungen bietet das Bundesministerium für Gesundheit online: www.infektionsschutz.de www.infektionsschutz.de. Das Amt Gesundheit steht ebenso für Fragen zur Verfügung: telefonisch unter 04141/ 12-5300 und per E-Mail unter gesundheitsaufsicht@landkreis-stade.de.
Quelle: Landkreis Stade, Meldung vom 22.06.2026
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