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Sterben wie die Kessler-Zwillinge? Sterbehilfe in Deutschland – Erlaubt aber kaum bekannt

Wie die Kessler-Zwillinge ist auch Käthe Nebel, eine in Oldenburg und Umgebung bekannte Aktivistin, verstorben. Die ehemalige Ahlhorner Grundschullehrerin und Habbo Schütz gründeten 2022 den Arbeitskreis Selbstbestimmtes Sterben Oldenburg. 

Frau Nebel war damals schon stolze 91 Jahre alt, als sie für das selbstbestimmte Sterben auf die Straße ging um zu demonstrieren, so entstand der Arbeitskreis. Im Sommer 2024 verstarb Frau Nebel dann im Kreise ihrer Freunde mit Hilfe des, auch in Deutschland tätigen Sterbehilfevereines DIGNITAS, durch eigene Hand.

Angelika Salzburg-Reige, die Sprecherin des Arbeitskreises hatte ihre Freundin Käthe die letzten Lebensmonate gepflegt und ihr versprochen, die Aufklärung zum Thema Freitodhilfe in ihrem Sinne fortzusetzen. Anhand des Beispiels ihrer Freundin erläutert die Dozentin die Bedingungen, die das Bundesverfassungsgericht 2020 in seinem Urteil, für einen in Deutschland möglichen ärztlich begleiteten Suizid, festgelegt hat. Auch über die Arbeit, des von Käthe Nebel mitbegründeten Arbeitskreises, wird berichtet.

Im Anschluss des Vortrages besteht für die Teilnehmer die Möglichkeit Fragen beantwortet zu bekommen.

Veranstaltungsort
Alte Feuerwehr Zetel
Am Markthamm 5
26340 Zetel
Veranstalter
Gemeinde Zetel „Stolle-Haus“
Ohrbült 1
26340 Zetel
Telefon: 04453 935-260
E-Mail: 

Veranstaltungsort

Veranstalter

[shariff]