Schandelah setzt ein klares Zeichen: „Ausgrenzung und Aufruf zur Gewalt haben bei uns keinen Platz!“
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Schandelah
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Schandelah – Deutlich sichtbar am Bahnübergang an der Gardessener Straße prangte seit einiger Zeit eine Schmiererei auf einem Betonschalthaus der Deutschen Bahn. Die Botschaft: ein Aufruf zur Gewalt – „Gäste jagen“. Für Schandelah ein absolutes No-Go.
Ein aufmerksamer Mitbürger hatte das Thema bereits in einer Ortsratssitzung angesprochen. Ortsbürgermeister Daniel Bauschke reagierte sofort und informierte Marco Zagon vom Fachbereich Planung, Leit- und Sicherungstechnik der Deutschen Bahn. Zagon sorgte umgehend für die notwendige Genehmigung zur Übermalung und meldete die Aktion beim Fahrdienstleiter in Schandelah an.
Am Ende packten drei Schandelaher selbst an: Marco Zagon, Florian Schneider und Ortsbürgermeister Daniel Bauschke rückten bei sommerlichen 35 Grad Außentemperatur aus, um die Schmiererei vollständig zu entfernen und das Gebäude neu zu überstreichen.
„Solche Botschaften haben in unserem Ort keinen Platz. Schandelah steht für Respekt, Miteinander und Weltoffenheit“, betont Ortsbürgermeister Daniel Bauschke.
Mit ihrer spontanen Aktion setzten die drei ein sichtbares Zeichen: Schandelah schaut nicht weg – Schandelah handelt. Gemeinsam für ein friedliches, respektvolles und starkes Dorf.



